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Finsterwalder Umwelttechnik
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Planung und Errichtung einer Deponie
Eignungsnachweis auf Basis von Werten nach DepV und nach DIN-Normen
Detailinformationen: Grundlagen der Bemessung von Deponiesicherungen als PDF-Datei
Anaerob-/Biogastechnik:
Das Fitec-Verfahren zur aneroben Bioabfallverwertung setzt sich aus zwei Aufbereitungsschritten für die Bioabfälle zusammen
Bioabfallverwertung, der Weg von der Anlieferung bis Aufbereitung als PDF-Datei
Forschung und Entwicklung:
Entwicklung von Maschinentechnik für die Störstoffabtrennung aus organischen Reststoffen in Kooperation mit der Firma Putzmeister Concrete Pumps GmbH.
Entwicklung einer Biogasaufbereitungstechnologie zur Abtrennung von CO2 und Spurengasen aus dem Biogas.
Mit dem Bundesbodenschutzgesetz (BBodSchG) und der zugehörigen Verordnung (BBodSchV) wird seit 1999 erstmals ein Nachweis der Höhe des Schadstoffeintrages in den Grundwasserleiter gefordert. In der 2002 erlassenen Deponieverordnung (§14 DepV) wird dieses Prinzip übernommen.
Für den Besitzer einer Deponie und seinem Planer eröffnet sich dadurch die Chance, den Genehmigungsprozess bezüglich der Entlassung aus der Nachsorge erheblich zu vereinfachen und zu beschleunigen. Durch den Nachweis der Eignung von Sicherungssystemen gleich welcher Art, bezogen auf den Standort und den dort herrschenden Bedingungen, können die Emissionen und die Stofffrachten als Basis für die Nachweise verwendet und so die Investitionskosten der Sicherung und die Kosten der Nachsorge erheblich reduziert werden. Mit DESI Variation besitzen wir ein validierte und verifiziertes Werkzeug zur diese Möglichkeiten im Sinne der Genehmigungsbehörden und zum Vorteil des Deponiebesitzers zu nutzen.
Wir entwickeln und verwirklichen Steuerungen für verfahrenstechnische Anlagen und Anlagenkomponenten. Die Arbeitsgebiete reichen hierbei von den Sensoren und Aktoren der Feldebene bis in die Prozessführung und Datenverarbeitung. Individuell nach Aufgabe und Wunsch des Kunden werden hierbei modernste industrielle Technologien, wie beispielsweise Feldbus und Soft-SPS eingesetzt.
Planung: Deponien und Altlasten - Biogasanlagen - SBR-Kläranlagen
Berechnung von (Schad)-Stoffemissionen aus Deponien (TASi, TAA) und Ablagerungen (BBodSchG) mit der Software DESi Variation.
Die Planung einer Deponie, die Beurteilung einer Altlast oder Ablagerung mit DESi Variation erreicht einen Standard, der mit der Planung einer Baukonstruktion, die auf Basis einer Objekt- (§55 HOAI) und Tragwerksplanung (§64 HOAI) durchgeführt wird, entspricht. Es werden die Sicherheitsaspekte in Bezug auf die Aufgabenstellung, - Schadstoffrückhaltung-, behandelt (Darstellung 1). Die Bemessung des Sicherungssystems einer Deponie oder Ablagerung entspricht den Leistungsphasen des §64 HOAI. Diese Leistungen werden bei einer mit dem Standardsystem oder gleichwertigen System ausgestatteten Deponie über die Nachsorge von unbestimmter Dauer erbracht
Emissionen und Frachten der Deponieinhaltstoffe werden in Größe und zeitlichen Verlauf ermittelt und mit den Vorgabewerten der jeweiligen Vorschrift verglichen. Damit ist erstmals die Möglichkeit zur Optimierung der Maßnahmen in Bezug auf Ökologie und Ökonomie auf einer gleichen Beurteilungsbasis gegeben.
Die Nachsorgezeit zum Nachweis der Wirkungen der Sicherung durch Beobachtung ist nicht erforderlich. Sie wird durch den Nachweis der Planungs- und Bemessungskriterien (Nachsorgekriterien z. B. § 13 DepV) ersetzt.
Aufbauend auf inzwischen 18 Jahren Forschung und Entwicklung haben wir die Software DESi Variation (Deponei Emissions Simulation) entwickelt und seit 1990 laufend verbessert. In der neuesten Form ist DESi Variation in der Lage, sowohl die Emissionen von Stoffgemischen als auch von Einzelstoffen aus den Stoffgemischen, in den Grundwasserleiter über lange Zeiträume zu prognostizieren. DESi Variation ist validiert, verifiziert und in der Ergebnisqualität justitiabel und an bestehenden Deponien erprobt. Alle vom Gesetzgeber verlangten Informationen können, aufbauend auf den vom Deponiebetreiber bislang erhobenen Daten über Standort, Klima, Deponieinhalte, prognostiziert werden. Die Datenqualität wird über die Berücksichtigung der Streuungen auf einen einheitlichen Standard, unabhängig vom Standort, gebracht.
Durch die Simulation des zeitabhängigen (Schad)-Stoffemissionsvorgangs mit DESI Variation haben wir ein Werkzeug zur Verfügung, bei dessen Anwendung das Sicherungssystem auf die behördlichen Anforderungen bemessen wird und die Nachsorge als Nachweis der Wirkung des Sicherungssystems entfallen kann.
Der Stofftransport in Folge von Diffusion, Konvektion und Sorption, wird durch Auswertung der beschreibenden Differentialgleichungen mit den hierfür entwickelten Programm DESI Variation berechnet. Der Berechnungsvorgang ist unabhängig von den Vorschriften und gleichermaßen für den Einsatz in den Gültigkeitsbereichen der Tasi, TAA und dem BBodSchG/V geeignet. 18 Jahre Erfahrung in der Anwendung der Software DESi Variation und der Vorgängerversion Deprotrans zeigen, dass die technische Bearbeitung der einer Deponie, Altlast oder Ablagerung zugeordneten Systeme durch Quantifizierung der Vorgänge mit dem Mittel der Simulation, zu erheblichen Einsparungen der Investitions- und Nachsorgekosten führt. Die Kosten der Nachsorge reduzieren sich erheblich, da nach der Bearbeitung mit DESi Variation der zukünftige Emissionsverlauf mit den Maximalwerten unter Berücksichtigung von Streuungen bekannt ist. Dadurch kann nach Fertigstellung der Sicherungsmaßnahme und nach der Abnahme der Planungs- und Bemessungsvorgaben die Nachsorge beendet werden.
http://www.fitec.com/user/dereferenz.html
Referenzliste Biogasanlagen
Referenzen Deponietechnik PDF-Datei
Veröffentlichungen PDF-Datei
Big East Produktflyer PDF-Datei
Artikel: Ernährungsberatung für Biogasanlagen PDF-Datei
Dr. K. Finsterwalder
Beendigung der Nachsorge am Beispiel der abgeschlossenen Sicherung der Deponie Weiden West
Vortrag bei Praxistagung Deponie 2008. 2. und 3. Dezember 2008. Veranstalter: www.wasteconsult.de
Dr. K. Finsterwalder
Beendigung der Nachsorge von Deponien gezeigt am Beispiel der Sicherung der Deponie Weiden West
Dr. K. Finsterwalder
Bemessung der Sicherungssysteme von Deponien und Altlasten unter Einbeziehung der stochastischen Natur der Variablen
Mitteilungen des Instituts für Bodenmechanik und Grundbau, Universität der Bundeswehr München, (Hrsg) Univ.-Prof. Dr. Ing. Hartmuth Schulz (2003)
Dr. K. Finsterwalder
Entscheidungskriterien zur Festlegung des Zeitpunktes einer Deponieschließung auf Grundlage geltender rechtlicher und ökonomischer Vorgaben
In: Bauhaus-Universität Weimar Schriftenreihe Geotechnik, Heft 10 Band 1,
Hrsg. Karl Josef Witt, Rolf Katzenbach "1. Symposium Umweltgeotechnik" Veranstalter: Deutsche Gesellschaft für Geotechnik e.V., Fachsektion Deponien und Altlasten.
Weimar 2003